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Lebensgefährliche Drahtfalle in der Hammerstraße: Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs

Hagen - gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Gefährliche Drahtfalle in der Hammerstraße entdeckt

Ein aufmerksamer Zeuge hat am Dienstag, den 6. Januar 2026, möglicherweise Schlimmeres verhindert.

Ein 52-jähriger Mann informierte die Polizei über eine akute Gefahrenstelle in der Hammerstraße. Unbekannte spannten dort quer über die Fahrbahn einen dünnen Metalldraht in etwa einem Meter Höhe. Besonders bei Dunkelheit stellte dieses Hindernis eine erhebliche Gefahr dar.

Metalldraht zwischen Laterne und Baum gespannt

Die Hammerstraße erreicht man fußläufig über eine Brücke von der Straße „Im Ennepetal“. Die Straße endet in einer Sackgasse und wird regelmäßig von Anwohnern sowie Spaziergängern genutzt. Genau an dieser Stelle befestigten die Täter einen kaum sichtbaren Draht zwischen einer Laterne und einem Baum. Der Draht verlief quer über die Straße und konnte vor allem für Radfahrer oder Fußgänger mit Kinderwagen lebensgefährlich werden.

Zum Glück keine Verletzten gemeldet

Nach aktuellem Stand kam es durch die Drahtfalle in der Hammerstraße zu keinen Verletzungen. Die Polizei entfernte das Hindernis umgehend nach dem Eintreffen der Beamten. Dennoch bewerten die Ermittler den Vorfall als äußerst ernst. Bereits eine leichte Berührung bei höherem Tempo hätte schwere Verletzungen verursachen können.

Polizei leitet Strafverfahren ein

Die Einsatzkräfte fertigten eine Strafanzeige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Diese Straftat zählt zu den Delikten mit hohem Gefährdungspotenzial. Die Polizei prüft nun, ob ähnliche Vorfälle in der Region bekannt sind oder ob es Hinweise auf mögliche Tatverdächtige gibt.

Die Ermittler bitten dringend um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer am Dienstag verdächtige Beobachtungen im Bereich der Hammerstraße oder der Brücke „Im Ennepetal“ gemacht hat, soll sich melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02331 986 2066 entgegen.

Polizei warnt vor Nachahmung und bittet um Aufmerksamkeit

Die Polizei appelliert eindringlich an mögliche Zeugen, nicht wegzusehen. Schon kleine Hinweise können helfen, gefährliche Taten aufzuklären. Gleichzeitig warnen die Beamten vor Nachahmungstaten. Das bewusste Schaffen von Gefahrenstellen stellt kein Kavaliersdelikt dar und kann strafrechtlich gravierende Folgen haben.

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