Schwerer Verkehrsunfall auf der L361 bei Nagold – Pkw-Fahrer lebensgefährlich verletzt
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der L361 bei Nagold hat am Donnerstagmorgen kurz nach 08:30 Uhr einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Zwischen Nagold und Mötzingen kollidierten ein Pkw und ein Lkw frontal. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Lastwagen auf die Seite, während der Pkw massiv deformiert auf der Fahrbahn zum Stillstand kam.
Feuerwehr befreit eingeklemmten Fahrer mit hydraulischem Rettungsgerät
Nach der Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle Calw trafen die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Nagold nur wenige Minuten später an der Unfallstelle ein. Die Lage stellte sich dramatisch dar: Eine Person war in dem beteiligten Pkw im Fußraum eingeklemmt. Der Fahrer des Lkw konnte sich selbstständig aus seinem Fahrzeug befreien und erlitt nach ersten Erkenntnissen lediglich leichte Verletzungen.
„Wir verschafften uns sofort einen Überblick über das Einsatzgeschehen“, erklärte Philipp Katz, Abteilungskommandant und Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Nagold. Aufgrund des frontalen Zusammenstoßes klemmte der Pkw-Fahrer massiv im Fahrzeug fest. Einsatzkräfte setzten hydraulische Rettungsgeräte ein, um den Mann schonend zu befreien.
Rettungshubschrauber fliegt Schwerverletzten in Klinik
Nach der technischen Rettung übernahm der Rettungsdienst die medizinische Versorgung. Wegen der lebensgefährlichen Verletzungen flog ein Rettungshubschrauber den Fahrer umgehend in ein Krankenhaus. Parallel stellten Feuerwehrkräfte den Brandschutz sicher, da Betriebsstoffe aus den Unfallfahrzeugen ausgetreten waren.
Landesstraße stundenlang voll gesperrt
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme sperrten die Einsatzkräfte die L361 in beiden Richtungen vollständig. Die Straßenmeisterei des Landkreises Calw sicherte den Bereich großräumig ab, um die aufwendige Bergung des umgestürzten Lkw zu ermöglichen.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 100.000 Euro. Die Feuerwehr Nagold rückte mit 18 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen an. Der Rettungsdienst war mit zwei Notarzteinsatzfahrzeugen, zwei Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber im Einsatz. Insgesamt arbeiteten elf Kräfte des Rettungsdienstes an der Unfallstelle.
Polizei ermittelt zur Unfallursache
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Bis zum Abschluss der Maßnahmen kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Weitere Informationen werden nach Abschluss der polizeilichen Untersuchungen erwartet.
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