
Mehrere Verletzte nach Rauchgasinhalation
Am 20. April löste ein Brand auf einem Campingplatz in Mülheim einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr aus. Mehrere Notrufe gingen gleichzeitig in der Leitstelle ein, woraufhin sofort zwei Löschzüge, Führungsdienste sowie Rettungsdienstkräfte alarmiert wurden. Zusätzlich entsandte die Leitstelle einen Abrollcontainer mit Löschwasser, da die Löschwasserversorgung vor Ort nicht vollständig gesichert war.
Feuer greift auf Garten über
Bereits während der Anfahrt erhöhte die Leitstelle aufgrund der Vielzahl an Notrufen das Einsatzstichwort. Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage: Eine Wohneinheit auf dem Campingplatz stand in Vollbrand. Zudem griff das Feuer auf den angrenzenden Garten eines Nachbargrundstücks über.
Anwohner handelten schnell und begannen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit ersten Löschmaßnahmen. Dabei atmeten mehrere Personen Rauchgase ein. Der Rettungsdienst sichtete insgesamt 15 Betroffene, musste jedoch niemanden ins Krankenhaus transportieren.
Feuerwehr verhindert Ausbreitung
Die Einsatzkräfte starteten umgehend die Brandbekämpfung sowohl im Gebäude als auch im Außenbereich. Parallel errichteten sie eine sogenannte Riegelstellung, um benachbarte Gebäude zu schützen. Diese Maßnahmen zeigten Wirkung: Der Brand auf dem Campingplatz in Mülheim konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
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Aufwendige Nachlöscharbeiten
Nach der ersten Brandbekämpfung übernahm die Freiwillige Feuerwehr die Einsatzstelle. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig, da sich im Dachbereich hartnäckige Glutnester hielten.
Zur gezielten Bekämpfung forderten die Einsatzkräfte die Feuerwehr Ratingen mit einem Cobra-System nach. Dieses Spezialgerät ermöglicht das effektive Löschen schwer zugänglicher Brandstellen. Durch den Einsatz konnte die Feuerwehr die letzten Glutnester erfolgreich beseitigen.
Bewohner vorerst ohne Unterkunft
Die betroffenen Bewohner konnten vorerst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Sie kamen für die Nacht bei Bekannten unter. Insgesamt waren rund 65 Einsatzkräfte etwa dreieinhalb Stunden im Einsatz gebunden.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Weitere Informationen stellt unter anderem die Polizei NRW bereit. Eine Brandnachschau durch die Feuerwehr ist für den Folgetag vorgesehen.
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