Bundespolizei Trier nimmt gesuchten Räuber fest
Im Rahmen einer Grenzkontrolle hat die Bundespolizei am Donnerstagabend einen gesuchten Straftäter auf der BAB 64 festgenommen. Die Beamten kontrollierten den 52-jährigen Mann und stellten dabei fest, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl vorlag.
Haftbefehl wegen schweren Raubes
Die Staatsanwaltschaft Münster hatte den Mann wegen schweren Raubes zur Fahndung ausgeschrieben. Der Beschuldigte soll im Februar 2019 gemeinsam mit einer weiteren Person eine Straftat begangen haben. Dabei entwendeten die Täter einem Geschädigten einen Briefumschlag mit 15.000 Euro Bargeld.
Nach bisherigen Erkenntnissen griffen die Täter gezielt zu: Sie nahmen das Geld direkt aus der Jackentasche des Opfers. Gleichzeitig bedrohten sie den Mann mit einem Messer. Zusätzlich sprachen sie massive Drohungen aus. Sie kündigten an, die Ehefrau und das Kind des Geschädigten zu töten, falls dieser über die Tat sprechen würde.
Festnahme bei Kontrolle auf der Autobahn
Die Bundespolizei kontrollierte den Mann im Rahmen der Grenzkontrollen auf der BAB 64. Während der Überprüfung stellte sich heraus, dass ein offener Haftbefehl gegen ihn bestand. Die Beamten nahmen den 52-jährigen Kameruner daraufhin unmittelbar fest.
Solche Fahndungserfolge zeigen die Bedeutung der Kontrollen auf deutschen Verkehrswegen. Gerade auf Autobahnen kommt es immer wieder zu Festnahmen gesuchter Personen.
Einlieferung in Justizvollzugsanstalt
Nach der Festnahme führten die Beamten den Beschuldigten einem Richter vor. Dieser bestätigte den Haftbefehl. Anschließend brachten Einsatzkräfte den Mann in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt.
Die weiteren Ermittlungen liegen weiterhin bei den zuständigen Behörden.
Weitere Polizeimeldungen
Aktuelle Nachrichten |
Polizeimeldungen aus Deutschland |
Verkehrsmeldungen








