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Corona-Psychopath kommt in die Klinik

Amokläufer Aniello T. wird auf unbestimmte Dauer im Maßregelvollzug untergebracht

Hannover – Nach der Messerstecherei Ende Januar in einer Straße in Hannover ordnete das Landgericht am Mittwoch die Unterbringung des Täters in der Psychiatrie an.

Aniello Danilo T. (41) hatte mittags seine Wohnung mit zwei Messern verlassen, stach grundlos auf zwei Männer (31, 50) ein und verletzte sie schwer. Der 31-jährige Italiener glaubte, aufgrund seiner Kritik im Internet über die Corona-Schutzimpfungen von geheimen Mächten verfolgt zu werden. T., der an einer Psychose leidet, wollte sich „wehren“.

Richter Stefan Joseph: „Es hätte jeden treffen können. Das macht es für die Opfer so bitter.“

Dem Wirtschaftsinformatiker Hanno B. (31) mussten die Ärzte in einer Notoperation einen Teil seines Lungenlappens entfernen. Heim-Chef Carsten B. (50), das zweite Opfer, befindet sich noch in der Reha.

„Er ist immer noch arbeitsunfähig. Der heimtückische Angriff aus dem Nichts hinterließ bei ihm ein schweres Trauma“, so Rechtsanwalt Matthias Waldraff, der beide Männer in der Nebenklage vertritt.

Aufgrund seiner Erkrankung wurde T. als schuldunfähig eingestuft und für den versuchten Mord und die gefährliche Körperverletzung nicht bestraft. Sein Wahn stellt für seine Mitmenschen allerdings eine Gefahr dar, weswegen er nun dauerhaft im Maßregelvollzug verbleibt.

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