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Delmenhorst-Täter hatte wohl Helfer

Delmenhorst - Bremen

Delmenhorst (Niedersachsen) – Der Täter von Delmenhorst hatte offenbar Helfer!

Döner-Verkäufer Barzan H. (34) aus Delmenhorst soll Sonntagabend erst einen Landsmann (23, Kellner) aus dem Irak erstochen – und dann seine Frau Saadiya (27) lebensgefährlich verletzt haben.

Eine Nachbarin zu BILD-Zeitung: „Ihre Tochter musste alles mit ansehen. Das Kind war völlig verstört! Ich rief die Polizei, einen Krankenwagen und tröstete die Kleine.“

Fahnder spürten Barzan H. wenig später im Stadtteil Gröpelingen in Bremen auf. „Er befand sich in einem schlechten Zustand und musste ins Krankenhaus“, fasst Polizeisprecherin Ricarda von Seggern zusammen.

Der mutmaßliche Killer erholte sich schnell. Montag erließ der Richter Haftbefehl wegen Mordes und versuchten Mordes.

Ehemann tötet Nebenbuhler in Sportsbar

Aber: Beamte stellten an den zwei Tatorten, einer Sportbar und Privatwohnung, mehrere Beweismittel wie Handys und PCs sicher, verhörten Zeugen. Und kamen so einem Helfer (43) auf die Schliche.
Der Mann mit Migrationshintergrund konnte bereits Montag festgenommen werden. Er sitzt in U-Haft.

Die Ermittlungen gehen weiter!

Nach dem Ergreifen von Barzan H. und mutmaßlichen Gehilfen bildete die Polizei am Dienstag eine Mordkommission.

„Weitere Informationen können wir aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht preisgegeben“, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg.

Die Fahnder werden also Barzan H.s Lebenslauf noch weiter unter die Lupe nehmen. In Delmenhorst war er als „Döner-Mann“ bekannt. „Er war zurückhaltend und immer freundlich“, so eine Anwohnerin. Und ein Landsmann: „Wir sind alle entsetzt und schämen uns! So eine Tat ist verachtenswert.“

Die Ärzte kämpften erfolgreich um das Leben der jungen Mutter Saadiya (27). Sie ist außer Lebensgefahr.

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