Erneuter Einsatz der Bundespolizei im Erfurter Hauptbahnhof
Nur wenige Tage nach einer Bombendrohung kam es erneut zu einem Polizeieinsatz im Erfurter Hauptbahnhof. Am Mittwochvormittag musste das Reisezentrum der Deutschen Bahn vorübergehend geräumt werden, nachdem ein herrenloses Gepäckstück entdeckt worden war.
Mitarbeiter melden verdächtigen Trolley
Aufmerksame Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bemerkten im Reisezentrum einen schwarzen Trolley, der offenbar unbeaufsichtigt zurückgelassen wurde. Sie informierten daraufhin umgehend die Bundespolizei. Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage reagierten die Einsatzkräfte schnell und leiteten entsprechende Maßnahmen ein.
Das Reisezentrum wurde vorsorglich geräumt. Während des Einsatzes war für rund 20 Minuten kein Kundenverkehr möglich. Reisende mussten in dieser Zeit Einschränkungen hinnehmen.
Videoüberwachung führt schnell zur Besitzerin
Die Bundespolizei nutzte Bilder der Videoüberwachung, um die mutmaßliche Besitzerin des Gepäckstücks zu identifizieren. Wenig später konnten die Beamten eine 33-jährige Frau aus der Elfenbeinküste ausfindig machen.
Der schwarze Trolley ließ sich der Frau zweifelsfrei zuordnen. Eine Gefährdung bestand letztlich nicht. Dennoch verursachte der Vorfall einen erneuten Polizeieinsatz im stark frequentierten Hauptbahnhof.
Bundespolizei weist auf Folgen hin
Die 33-Jährige muss nun mit einem Kostenbescheid rechnen. Nach Angaben der Bundespolizei hätten sich der Einsatz sowie die Einschränkungen für Bahnkunden vermeiden lassen.
Immer wieder führen zurückgelassene Gepäckstücke an Bahnhöfen zu umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen. Gerade nach aktuellen Bedrohungslagen reagieren Sicherheitsbehörden besonders sensibel.
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Informationen der Bundespolizei gibt es außerdem auf der offiziellen Webseite der
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