
Jugendliche sollen wahllos Passanten attackiert haben
Die Polizei Köln hat am frühen Mittwochmorgen (13. Mai) zwei 14-jährige Jugendliche festgenommen. Die Staatsanwaltschaft und Polizei Köln vollstreckten zudem vier richterliche Durchsuchungsbeschlüsse in Wohnungen in Köln-Mülheim, Humboldt-Gremberg und Buchheim.
Nach Angaben der Ermittler richteten sich die Maßnahmen gegen jugendliche Intensivtäter. Das zuständige Kriminalkommissariat 43 hatte zuvor eine eigene Ermittlungsgruppe eingerichtet. Die Einsatzkräfte stellten in sämtlichen Wohnungen Beweismittel sicher, darunter mehrere Mobiltelefone.
Mehr als 40 Straftaten den Minderjährigen zugerechnet
Die Ermittlungen der Polizei Köln zur Jugendkriminalität laufen bereits seit Jahresbeginn. Nach aktuellem Stand sollen die festgenommenen Jugendlichen gemeinsam mit weiteren teilweise noch unbekannten Minderjährigen zahlreiche Straftaten begangen haben.
Die Täter sollen zunächst auf E-Scootern unterwegs gewesen sein und dabei wahllos Passanten ins Gesicht gespuckt haben. Darüber hinaus werfen die Ermittler den Jugendlichen körperliche Angriffe auf Fußgänger vor. In mehreren Fällen sollen Passanten geschlagen und getreten worden sein.
Besonders schwer wiegt ein Vorfall, bei dem ein Opfer laut Polizei mit Pfefferspray attackiert worden sein soll. Zudem soll es mehrere gescheiterte Raubversuche gegeben haben, bei denen die Täter ihre Opfer ebenfalls angespuckt haben sollen.
Ermittlungen auch wegen Motorrollerdiebstählen
Einigen der Beschuldigten werden zusätzlich zahlreiche Diebstähle von Motorrollern im gesamten Kölner Stadtgebiet zur Last gelegt. Insgesamt rechnen die Ermittler den Minderjährigen bislang mehr als 40 Straftaten zu.
Die Verfahren der Ermittlungsgruppe richten sich derzeit gegen sechs Jugendliche sowie zwei Kinder. Die Polizei Köln zur Jugendkriminalität setzt ihre Ermittlungen weiterhin fort. Weitere Tatverdächtige konnten bislang noch nicht identifiziert werden.
Polizei stellt Beweismittel sicher
Bei den Durchsuchungen sicherten die Fahnder mehrere Beweismittel. Diese sollen nun ausgewertet werden, um weitere Erkenntnisse über die mutmaßlichen Taten und mögliche Mittäter zu gewinnen.
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Offizielle Informationen der Ermittlungsbehörden veröffentlicht auch die Polizei NRW sowie die Staatsanwaltschaft Köln.








