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LKW kracht auf Leitplanke – A3 bei Bad Honnef stundenlang gesperrt

A3 - LKW-Unfall - Stau

LKW-Unfall auf der A3 bei Bad Honnef sorgt für massive Verkehrsbehinderungen

Ein schwerer LKW-Unfall auf der A3 hat am Dienstagabend für erhebliche Verkehrsprobleme im Bereich des Siebengebirges gesorgt. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef rückte gegen 17:22 Uhr auf die Autobahn in Fahrtrichtung Köln aus.

Zunächst war ein brennender LKW gemeldet worden, der mit der Mittelleitplanke kollidiert sein sollte. Vor Ort bestätigte sich die Lage teilweise. In Höhe der Ortschaft Orscheid war ein Lastwagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen die massive Betonleitplanke geprallt.

Zugmaschine blieb auf Betonleitplanke stehen

Durch die Wucht des Aufpralls kam die Zugmaschine auf der Betonabgrenzung zwischen den Fahrbahnen zum Stillstand. Ein Entstehungsbrand am Fahrzeug konnte glücklicherweise noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Die Einsatzkräfte führten anschließend Nachlöscharbeiten durch.

Der Fahrer des LKW erlitt bei dem LKW-Unfall auf der A3 leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Diesel verteilte sich auf beiden Fahrbahnen

Beim Zusammenstoß wurde der Dieseltank des Lastwagens beschädigt. Dadurch lief Kraftstoff aus und verteilte sich auf den Fahrbahnen in beiden Fahrtrichtungen. Die Feuerwehr streute den ausgelaufenen Diesel mit Bindemittel ab, um eine weitere Gefährdung für den Verkehr zu verhindern.

Zusätzlich war die Untere Wasserbehörde vor Ort, um mögliche Umweltschäden zu prüfen.

Vollsperrung in Richtung Köln

Die Bergung des beschädigten LKW gestaltete sich aufwendig. Ein spezialisiertes Bergungsunternehmen setzte dafür einen Kran ein. Während der Maßnahmen musste die Fahrbahn in Richtung Köln vollständig gesperrt werden.

Auch in Fahrtrichtung Frankfurt kam es zu Einschränkungen. Dort stand zeitweise nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Der Verkehr staute sich über mehrere Kilometer.

Gegen 20:45 Uhr konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden. Insgesamt waren rund 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Autobahnpolizei NRW, der Rettungsdienst, die Untere Wasserbehörde und die Autobahnmeisterei im Einsatz.

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