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Merkel-Vertrauter Jan Hecker (54) ist tot

NACH WENIGEN TAGEN ALS BOTSCHAFTER IN CHINA

Der deutsche Botschafter in China ist nach nur wenigen Tagen im Amt gestorben. Im Alter von 54 Jahren kam der Tod vom Merkel-Vertrauten Jan Hecker völlig unerwartet. 

Das Auswärtige Amt teilte am Montagmorgen mit: „Mit tiefer Trauer und Bestürzung haben wir von dem plötzlichen Tod des deutschen Botschafters in China“ erfahren. „Unsere Gedanken sind in diesem Moment bei seiner Familie und den Menschen, die ihm nahestanden“.

Die genauen Todesumstände sind nicht bekannt.

Kanzlerin Angela Merkel (67, CDU): „Der Tod Jan Heckers erschüttert mich zutiefst. Ich trauere um einen hochgeschätzten langjährigen Berater von tiefer Menschlichkeit und herausragender Fachkenntnis. Ich denke voller Dankbarkeit an unsere Zusammenarbeit und bin froh, mit ihm über Jahre so eng verbunden gewesen zu sein. Mein tiefstes Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen Kindern und den anderen Angehörigen in ihrem unermesslichen Schmerz.“

Hecker hatte erst Ende August sein Amt als Botschafter in Peking angetreten, nachdem er mit seiner Familie zunächst die in China übliche Quarantäne wegen der Corona-Pandemie durchlaufen hatte. Von 2017 bis August 2021 diente er als außenpolitischer Berater von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Seit 2015 koordinierte er die Flüchtlingspolitik.

 

Der Jurist und frühere Richter am Bundesverwaltungsgericht war laut Website der Botschaft verheiratet und hatte drei Kinder. Im Juni begleitete Hecker Merkel beim G7-Gipfel zu einem Acht-Augen-Gespräch mit US-Präsident Joe Biden (78).

 

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