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Müllbrand nahe Freibad in Altenglan – Polizei sucht Zeugen

Müllbrand - Feuerwehr

Täter flüchten mit drei Autos

Am gestrigen späten Abend ist es in Altenglan zu einem Müllbrand in der Nähe des Freibades gekommen. Über die Integrierte Leitstelle ging gegen 21:10 Uhr eine Meldung über ein Feuer ein. Die alarmierte Feuerwehr rückte sofort aus und traf kurze Zeit später am Einsatzort ein.

Feuerwehr entdeckt flüchtende Fahrzeuge

Als die Einsatzkräfte eintrafen, bemerkten sie noch drei Pkw, die sich vom Brandort entfernten. Die Fahrzeuge flüchteten offenbar kurz vor dem Eintreffen der Feuerwehr. Hinweise zu den Insassen oder den Kennzeichen liegen derzeit nicht vor.

Die Feuerwehr begann umgehend mit den Löscharbeiten. Dabei stellte sich heraus, dass eine größere Menge Müll in Brand geraten war.

Mehrere Kubikmeter Müll standen in Flammen

Nach ersten Erkenntnissen hatten bislang unbekannte Täter etwa fünf bis sieben Kubikmeter Abfall angezündet. Unter den brennenden Materialien befanden sich unter anderem beschichtetes Holz, Elektrokleingeräte, Styropor sowie Spraydosen.

Durch die Mischung der Materialien entstand eine erhebliche Rauchentwicklung. Die Feuerwehr konnte den Brand jedoch schnell unter Kontrolle bringen und vollständig löschen.

Polizei und Abfallbehörde ermitteln

Die Polizei hat zusammen mit der zuständigen Abfallbehörde Ermittlungen aufgenommen. Der Verdacht richtet sich auf eine vorsätzliche Brandstiftung sowie mögliche Verstöße gegen Umwelt- und Abfallvorschriften.

Die Ermittler prüfen derzeit, wer den Müll an der Stelle abgeladen und anschließend angezündet haben könnte. Weitere Informationen zu möglichen Tatverdächtigen liegen bislang nicht vor.

Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus der Region finden Sie auch in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizeiinspektion Kusel bittet Zeugen, die am Abend im Bereich des Freibades in Altenglan verdächtige Fahrzeuge oder Personen beobachtet haben, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kusel unter der Telefonnummer 0631 369-14499 oder per E-Mail an pikusel@polizei.rlp.de entgegen. Weitere Informationen stellt auch die Polizei Rheinland-Pfalz bereit.

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