Tödlicher Verkehrsunfall Mittelstandspräsident Ohoven ist tot

Tödlicher Verkehrsunfall Mittelstandspräsident Ohoven ist tot

2. November 2020 Aus Von cugastro

Seit 1998 führt Ohoven den Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft. Nun kommt er bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Ohoven wurde 74 Jahre alt.

Der Mittelstandspräsident Mario Ohoven ist tot. Er kam bei einem Verkehrsunfall am Samstag ums Leben, wie der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) mitteilte. Ohoven wurde 74 Jahre alt und hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Er starb nach RTL-Informationen bei einem Unfall auf der A44 nahe Düsseldorf. Demnach verlor er die Kontrolle über seinen Wagen, der dann mit der Mittelleitplanke kollidierte.

In den Berichten von Polizei und Feuerwehr heißt es weiter, dass der Bentley anschließend in das Fundament einer Schilderbrücke krachte. Dann brach der Wagen nach rechts aus und kam auf der Böschung zum Stehen. Im Feuerwehr-Bericht heißt es weiter, dass der Fahrer im Wagen eingeklemmt gewesen sei und die Einsatzkräfte ihn erst nach einiger Zeit befreien konnten. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Weder Polizei noch Feuerwehr nennen den Namen des Verunglückten.

„Wir verneigen uns in respektvoller Dankbarkeit vor seinem unvergleichlichen Lebenswerk“, erklärte der Verband. Ohoven habe den BVMW zu dem führenden Mittelstandsverband mit 340 Geschäftsstellen und 60 eigenen Auslandsbüros geformt. Er steht dem Verband seit 1998 vor. Der gelernte Bankkaufmann galt als Gesicht und Stimme des Verbands. Im Jahr 2005 hatte der Lobbyist sein Unternehmen an eine Investor- und Treuhand-Beteiligungsgesellschaft verkauft.